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Treffpunkt Nierenkrebs: die Selbsthilfegruppe für OWL stellt sich vor

Treffpunkt Nierenkrebs: die Selbsthilfegruppe für OWL stellt sich vor

Sigrid Spitznagel leitet die Nierenkrebs Patientengruppe OWL im Lebenshaus. Überaus engagiert organisiert sie dabei nicht nur die regelmäßigen Treffen, sondern macht auch kräftig "Werbung" für die Gruppe und das Lebenshaus. So ist kürzlich ein Bericht in den "SelbsthilfeNews Minden-Lübbecke" erschienen, den wir im Folgenden hier vorstellen möchten:

Nach einer Krebsdiagnose ist nichts mehr wie früher. Diese Erfahrung musste im April 2010 auch das Ehepaar Spitznagel machen, als sie vom Arzt die Mitteilung bekam, dass Herr Spitznagel an einem multipel metastasierten Nierenzellkarzinom erkrankt war. Die erste Erfahrung war, jeder geht anders damit um. So wollte Herr Spitznagel erst gar nicht so viel über seine Krankheit wissen, wo hingegen Frau Spitznagel als ehemalige Krankenschwester, alles an fachlichen Informationen aufgesogen hat.

 

Durch die Initiative von Frau Spitznagel ist dann schnell der Kontakt zum Lebenshaus e.V., einer Patientenorganisation, die sich ausschließlich mit drei seltenen Tumorerkrankungen, unter anderem dem Nierenzellkarzinom, befasst, entstanden. Es gab wertvolles Infomaterial per Post und interessante Forumsveranstaltungen, an denen das Ehepaar Spitznagel mehrfach teilnahm.

So entstanden bundesweit Patientenkontakte mit anderen Betroffenen. Auch Herr Spitznagel, als Betroffener, wollte auf einmal alles zu der Krankheit wissen. Da es in der Region OWL/Minden-Lübbecke leider keine Selbsthilfegruppe für die Krankheit gab, hat das Ehepaar Spitznagel sich entschlossen, selbst eine Gruppe zu gründen. Im Februar 2015 wurde die Gruppe dann ins Leben gerufen. Durch die Kontakte zum Lebenshaus e.V. kamen und kommen die Patienten teilweise auch von sehr weit entfernt. Die Treffen finden regelmäßig alle drei Monate im Februar, Mai, August und November im Oeynhaus, in der Tannenbergstr. 23, Bad Oeynhausen statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich in der Gruppe ungezwungen untereinander austauschen, z.B. über Nebenwirkungsprobleme oder den Krankheitsverlauf, sie bekommen aktuelle Informationen, z.B. über neue Therapieoptionen, Nachsorge etc. Einige Patientinnen und Patienten kommen auch mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin. Diese sind natürlich ebenfalls willkommen, denn so einen Weg geht man normal immer gemeinsam, auch Partnerinnen und Partner haben Ängste und Sorgen.

Der Vorteil so einer Gruppe ist, alle sitzen im selben Boot und sie alle haben Verständnis füreinander. Familie und Freunde mögen viele mit ihren Problemen nicht belasten. Oft werden auch Fragen gestellt, die vielleicht anders sind, als die Fragen an den Arzt. Manchmal werden aber auch Ärzte gegenseitig empfohlen, z.B. für eine zweite Meinung.

Neben den Gruppenabenden steht das Ehepaar Spitznagel den Gruppenmitgliedern auch telefonisch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Bei Bedarf werden auch schon mal spezialisierte Ärzte zum Treffen eingeladen, dies ist aber nicht die Regel. Darüber hinaus besteht eine Verbindung zur onkologischen Reha Klinik Bad Oexen, wo die Gruppe bereits einmal zu einem speziellen Informationstag mit verschiedenen Themen eingeladen wurde. Diese Klinik fördert die Selbsthilfegruppenarbeit und bietet dem Ehepaar Spitznagel die Möglichkeit, die Gruppe für neue interessierte Patientinnen und Patienten vorzustellen. Die Devise für eine Selbsthilfegruppe sollte sein, keiner ist allein, gemeinsam sind wir stark und werden zum Fachmann der eigenen Krankheit.
www.daslebenshaus.org

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