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Ernährung bei Krebs und unter Therapie

Nach einer Krebs-Diagnose ist für viele Patienten „gedanklich“ eines wichtig: Unser Körper soll sich gegen den Krebs stellen und den Tumor schwächen. Auf der anderen Seite wollen wir jedoch das Leben so gut es geht erfahren und genießen. Zwei Überlegungen, die zunächst unabhängig und ganz verschieden erscheinen. Doch im Grunde liegen beide Ziele überraschend nah zusammen. Nur ein in sich stimmiger vitaler Körper kann alle erforderlichen Kräfte gegen den Krebs und gegen unerwünschte Therapieeffekte mobilisieren und ist gleichzeitig bereit und in der Lage, dem Leben möglichst viele positive Seiten abzugewinnen.

 

Was können Sie, als Betroffene tun, um sich stark zu machen im Kampf gegen eine Tumorerkrankung?

In einem ist sich die Wissenschaft einig: Es ist überaus schwierig, unseren Körper gezielt durch Nährstoffe, Medikamente oder andere Maßnahmen zu steuern. All die damit zusammenhängenden Prozesse, die unbewussten Verständigungen und Organabsprachen im Innern unseres Körpers sind einfach zu komplex. Ausgewogene Ernährung

Deshalb ist es erst einmal sinnvoll und anzustreben, dass wir unserem Körper alles Wichtige für ein optimales Zusammenwirken seiner eigenen, inneren Kräfte bieten: Eine ausgewogene, vielseitige und vitalstoffreiche Ernährung sowie regelmäßige, die Abwehrkräfte stimulierende, körperliche Aktivität. Zusätzlich gilt es belastende Stressphasen zu meiden und gezielt positive und angenehme Situationen und Erlebnisse herbeizuführen.

Bezüglich Ihrer alltäglichen Ernährung bedeutet das:

  • Die Nahrung sollte Ihrem persönlichen Bedarf entsprechen – also nicht zu viel und auch nicht zu wenig
  • Nur wenig verarbeitete Fleischprodukte in den Speiseplan einbauen
  • Weitestgehend auf Alkohol verzichten
  • Reichlich frische Gemüseprodukte essen
  • Regelmäßig Fisch in den Ernährungsplan aufnehmen

Ein „Aushungern des Krebses“ durch Fasten ist ebenso unmöglich, wie eine Krebsheilung durch „obskure“ Diäten. Allerdings kann eine geschickte Lebensmittelauswahl durchaus

  • unterstützend wirken,
  • unsere Körperressourcen verbessern sowie
  • die Flexibilität und die Widerstandsfähigkeit fördern.

 

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Ganz wichtig für einen gesunden Körper ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr rund um den Tag. Diese stärkt Ihre Zell- und Abwehrfunktionen; dies gilt ganz besonders bei Flüssigkeitsverlusten, zum Beispiel durch Schwitzen, Erbrechen oder Durchfall. So verlorene Flüssigkeit sollte ausreichend ersetzt werden.

Ernährung bei Krebs

Gerade in Belastungsphasen ist die Einhaltung eines gesunden Ernährungskonzeptes jedoch nicht unbedingt oberstes Gebot. Hier ist es wichtiger, Beschwerden oder Schmerzen, eventuell gar durch die Ernährung selbst verursacht, zu vermeiden. Ihr Ziel sollte es weitestgehend sein, Ihr Gewicht stabil zu halten und dies mit einem möglichst abwechslungsreichen „bunten“ Speiseplan. Ihre Lebensqualität – Ihr „inneres Wohlbefinden“ zu erhalten - das ist es, worauf es ankommt. So sichern Sie sich die bestmögliche Basis für die Auseinandersetzung mit dem Tumor und das Durchstehen der Krebsbehandlung. Gleichzeitig erhalten Sie so die Möglichkeit, sich mit Freude auf sich zu besinnen und sich auf Ihre Familie und Freunde einlassen zu können.

Leckere Rezepte für den Alltag finden Sie in unserem Rezept-Blog.

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