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NIERENKREBS

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Chirurgie von Nierenzellkarzinom-Metastasen

Bei der Behandlung von Metastasen kommen normalerweise zwei verschiedene Ansätze zur Anwendung: lokale (zumeist chirurgische Entfernung der Metastasen) oder medikamentöse Therapie. Welche Therapie wann zum Einsatz kommt, hängt ab von:

  • Lage und Ausmaß der Metastasierung
  • patientenspezifischen Faktoren wie z.B.
  • Alter,
  • Vor- und Begleiterkrankungen,
  • Nierenfunktion,
  • die persönlichen Lebensumstände/-wünsche,
  • patienteneigene Präferenz der Behandlung.

Im Fall des Vorliegens einzelner Metastasen ist die operative Entfernung (Resektion) von Metastasen von entscheidender Bedeutung, da sie (kurzfristig) Metastasenfreiheit ermöglicht und damit oft Metastasen-verursachte Symptome (z.B. Knochenbrüche bei Knochenmetastasen) kurieren kann.

 

Grundsätzlich raten Experten zu einer chirugischen Entfernung der Metastasen VOR Beginn einer Medikamentösen Therapie.

Der Stellenwert der Metastasen-Chirurgie bei metastasierter, fortgeschrittener Erkrankung unter medikamentöser Therapie ist  bisher noch ungeklärt. Derzeit gibt es keine Daten, ob Patienten unter medikamentöser Therapie, die zusätzlich chirurgisch behandelt werden (mögliche Entfernung aller Metastasen), von diesem Eingriff profitieren.

In Einzelfällen kann jedoch eine medikamentöse Therapie zu einer Reduktion oder Stabilisierung vorliegender Metastasen führen und damit die Basis für eine chirurgische Entfernung schaffen.

 

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