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NIERENKREBS

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Organerhaltende Operation beim Nierenzellkarzinom

Neueste Erkenntnisse bestätigen, dass die organerhaltende Operation keinen Nachteil, sondern im Gegenteil einen Vorteil für die Patienten bringt, da eine komplette Nierenentfernung das Risiko für ein Nierenversagen (terminale Niereninsuffizienz) erhöht. Das bedeutet, dass durch eine Nierenteilentfernung das Risiko gemindert werden kann, dass der Patient dialysepflichtig wird, wenn

  • die zweite Niere ihre Funktionalität verlieren oder
  • ein zweiter Tumor in der anderen, vorher nicht betroffenen Niere entstehen würde.

 

Des Weiteren gibt es Situationen, in denen eine organerhaltende Operation besonders in Betracht gezogen
werden sollte:

  • bei Tumoren im Stadium 1,
  • bei Patienten,
  • die nur eine Niere haben (Einzelniere)
  • die ein erhöhtes Risiko für eine Niereninsuffizienz aus anderer Ursache haben (z.B. hoher Blutdruck, Diabetes mellitus),
  • mit einem angeborenen Risiko für Nierenkrebs.

Nierenop

 

Auch bei großen Nierentumoren kann von erfahrenen Medizinern ebenfalls noch eine nierenerhaltende Operation durchgeführt werden. Wenn jedoch der größte Teil der Niere befallen ist, wird die gesamte Niere mitsamt dem umgebenden Gewebe entfernt.

Ausschlaggebend, welche Operationsvariante eingesetzt wird, ist jedoch immer die Größe und die Lage des Tumors, und wird im Einzelfall entschieden.

 

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