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NIERENKREBS

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Wie macht sich Nierenkrebs bemerkbar?


Für das Nierenzellkarzinom gibt es leider noch keine spezifischen Tumormarker – wie z.B. bestimmte Blutwerte, die eine frühzeitige, gezielte Vorsorgeuntersuchung ermöglichen würden (wie z.B. der PSA Wert beim Prostatakarzinom). Aus diesem Grund können Nierentumoren sehr groß werden, da sie üblicherweise erst spät Beschwerden bereiten.

In etwa 50% aller Fälle wird ein Nierenzellkarzinom durch Zufall während einer Routineuntersuchung z.B. einer Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes entdeckt.
Erste mögliche Erkennungszeichen könnten auch viele andere Gründe haben, unter Umständen aber auf einen Tumor hindeuten. In jedem Fall sollten diese Alarmsignale durch einen Arzt abgeklärt werden:

  • Blut im Urin (auch wenn es nur einmal war, gehen Sie bitte unbedingt zum Arzt!)
  • Wenn die Farbe des Urins sehr dunkel wird: rostrot oder braun
  • Dumpfer Schmerz im seitlichen Rückenbereich (Flanke), der nicht weggeht
  • Andauerndes Fieber, Nachtschweiß, Koliken und Müdigkeit
  • Hoher Gewichtsverlust
  • Neu aufgetretener Bluthochdruck
  • Geschwollene Bauchgegend oder Extremitäten (z.B. Knöchel, Füße)
  • Veränderungen bei verschiedenen Laborwerten wie z.B. hohe Kalziumwerte, Abnahme der Leberfunktion)

Bei Entdeckung des Tumors in einem fortgeschrittenen, d.h. metastasierten Stadium können natürlich auch noch zusätzliche Symptome auftreten – wie z.B. :

  • starke Schmerzen oder sogar Knochenbrüche bei Knochenmetastasen,
  • Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen bei Hirnmetastasen,
  • Atemnot und Hustenanfälle bei Lungenmetastasen.

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