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Psychoonkologie

 

Wie kaum eine andere Erkrankung erschüttert die Diagnose Krebs in existentieller Weise. Neben dem Erkrankten selbst sind Angehörige, Freunde und Kollegen betroffen. Plötzlich gibt es viele Fragen, Unsicherheiten, Sorgen und Ängste. Diese Belastungen können sich im Laufe einer Erkrankung verstärken.

 

 

Foto: Martina Friedl

Zu Beginn steht die Angst vor belastenden medizinischen Eingriffen und Behandlungen im Vordergrund. Gefühle von Überforderung, Traurigkeit, Depression, Kontrollverlust und Hilflosigkeit treten auf. Aber auch Wut, Aggression und Schuldgefühle können entstehen. Im weiteren Verlauf kann die Angst vor dem Fortschreiten der Erkrankung, bzw. dem erneuten Auftreten, dem Sterben und dem Tod hinzukommen. Vielen wird erstmals die Endlichkeit des Lebens bewusst. Körperliche Einschränkungen müssen verkraftet und in der Regel neue private und berufliche Wege begangen werden. Ängste und Sorgen können so groß werden, dass der Betroffene sich handlungsunfähig und gelähmt fühlt und sich immer mehr von anderen zurückzieht.

All dies sind jedoch normale Reaktionen auf eine Krebserkrankung. Für die vollkommen neue Situation müssen Patienten erst Verarbeitungs- und Bewältigungsmöglichkeiten finden und erproben. Psychoonkologen können in dieser schweren Zeit Patienten und Angehörigen Wege aufzeigen, mit den Belastungen umzugehen und helfen, sich neu zu orientieren. Natürlich gibt es nicht den richtigen Weg. Ziel ist es, gemeinsam mit dem Patienten, den für ihn angemessenen zu finden.

Untenstehend finden Sie einige Stellen an die Sie sich für die Suche nach einer psychonkologischen Unterstützung wenden können:

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin
Tel: 030 - 322 93 29 0
Fax: 030 - 322 93 29 66
E-Mail: 
www.krebsgesellschaft.de
 Die Ländergesellschaften der Deutschen Krebsgesellschaft haben ein Netz von psychosozialen Beratungsstellen in ganz Deutschland aufgebaut. Sollten Sie Fragen haben oder die Hilfe der Krebsgesellschaften in Anspruch nehmen wollen, so können Sie sich auch an eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe wenden.

 

Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie e.V. (dapo)

dapo - Geschäftsstelle
Ludwigstraße 65
67059 Ludwigshafen
Telefon: 0700 2000 6666(Mo.-Fr. 09:00-18:00 Uhr 12,4 Cent pro Minute, zu allen anderen Zeiten 6,2 Cent pro Minute)
Telefax: 0621 - 59 299 222
E-Mail:  
Internet: www.dapo-ev.de
 
Auf dieser Internet-Seite finden Sie Adressen von Psychotherapeuten, Ärzten, Sozialarbeitern und -pädagogen, Seelsorgern, Supervisoren und Angehörigen anderer Berufsgruppen, die in dapo mitwirken.

 

Verzeichnis von Psychoonkologen in pdf Format
Adressverzeichnis mit rund 200 Psycho-Onkologen in ganz Deutschland, nach Postleitzahl geordnet. Die farbliche Kennzeichnung visualisiert, welche Therapie der jeweilige Psychoonkologe anbietet oder welche Weiterbildungen er hat. Ein weiteres Kapitel beinhaltet Adressen von Selbsthilfeorganisationen und Fachverbänden (PDF-Datei)

 

Psychotherapie-Informations-Dienst
Oberer Lindweg 2
53129 Bonn
Tel.: 0228 / 746699
Fax: 0228 / 641023
Mo, Di, Do, Fr 09.00 - 12.00 Uhr
Mo, Do 13.00 - 16.00 Uhr
E-Mail:  
www.psychotherapiesuche.de

 

lebensmut e.V.
Marchioninistraße 15
81377 München
Tel.: 089 / 70954918
Fax: 089 / 70957903
E-Mail:  
www.lebensmut.org

 

LebensWert e.V.
Verein für angewandte Psychoonkologie
Klinik I für Innere Medizin
Klinikum der Universität zu Köln (AöR)
Kerpener Straße 62
50937 Köln
Tel.: 0221 / 478-6478
Fax: 0221 / 478-7003
E-Mail:  
www.vereinlebenswert.de

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