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ILP: Ein mögliche Alternative zur vorschnellen Amputation!?

Die Extremitätenperfusion (ILP) ist eine Sonderform der Chemotherapie, mit der nur Extremitäten, das heißt also Arme und Beine behandelt werden. Die Abkürzung ILP entstammt den Anfangsbuchstaben der englischsprachigen Bezeichnung "Isolated Limb Perfusion", zu Deutsch: „Isolierte Extremitäten Durchströmung/-flutung". Bei der Extremitätenperfusion wird der vom Tumor befallene Arm oder das vom Tumor befallene Bein unter Narkose vom Blutkreislauf zeitweise "abgekoppelt" und mit sehr starken zytostatischen Medikamenten durchspült. Da bei dieser Behandlung nicht der gesamte Körper behandelt wird und die Extremitäten mehr chemo-therapeutische Medikamente vertragen als andere Körperteile oder Organe, kann hier mit größeren Medikamenten-Mengen oder stärkeren Medikamenten gearbeitet werden als bei der "normalen" Chemotherapie.

ILP

 

Das Hauptziel der Extremitätenperfusion ist es beispielsweise, eine mögliche Amputation zu verhindern, indem nur der betroffene Arm oder das betroffene Bein eine sehr hoch dosierte Chemotherapie erhält, die dazu führen soll, dass der Tumor sein Wachstum einstellt, kleiner wird oder sogar ganz verschwindet.

Hier können Sie ggfls. eine Zweitmeinung einholen:
Deutsche Sarkom-Zentren in welchen die ILP u. a. erfolgreich eingesetzt wird:

  • Sarkom-Zentrum Berlin-Brandenburg, PD Dr. P.-U. Tunn / PD. Dr. P. Reichardt
  • Sarkom-Zentrum Essen, PD Dr. S. Bauer
  • Sarkom-Zentrum Frankfurt (Klinikum Höchst), Prof. Dr. M. Schwarzbach
  • Sarkom-Zentrum Mannheim (Chirurgische Onkologie Uniklinik), Prof. Dr. P. Hohenberger

Lesen Sie hier mehr: pdf  Spezialbehandlung für Sarkome an Armen und Beinen Die Extremitätenperfusion und Behandlung mit ILP: Genauer nachgefragt...(219.77 kB)
Aus einem Gespräch mit Prof. Dr. Peter Hohenberger, Mannheim

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