lebh sark logo header lebh sark headerbild

leistenbild-sark



Sicher ist sicher: Langfristige Verlaufskontrolle bei Sarkomen…

Ziel der Nachsorge ist die frühzeitige Erkennung des lokalen Rückfalles (= Rezidives) und einer Metastasierung. Beides tritt in der Regel am häufigsten in den ersten beiden Jahren nach Primärtherapie auf, kann aber auch noch nach zehn Jahren und mehr beobachtet werden.

Bei der Nachsorge ist daher vor allem auf eine genaue Erhebung des lokalen Befundes sowie auf die Suche nach Metastasen zu achten. Spezifische Laborwerte für das Fortschreiten (= Progression) eines Weichgewebesarkoms gibt es derzeit noch nicht. Das heißt, es gibt noch keine Werte (Anzeichen) z.B. im Blut, die auf einen Rückfall schließen lassen würden.

Aussagekräftige Studiendaten zur Tumornachsorge bei Patienten mit Weichgewebesarkomen existieren leider nicht. Die Nachsorgeempfehlungen nach kurativer Therapie lokal begrenzter Weichgewebesarkome orientieren sich an der Art und Qualität der Lokaltherapie, dem Malignitätsgrad, der Primärtumorlokalisation, dem histopathologischen Subtyp, den medianen Entwicklungszeiten für Lokalredzidive und Metastasen sowie den im Einzelfall ggf. vorhandenen Therapieoptionen.

 

Wichtig: In seinem eigenen Interesse, sollte jeder Sarkom-Patient auf einer langfristigen und (je nach Erkrankungssituation) engmaschigen Kontrolle bestehen! Sarkom-Experten empfehlen Verlaufskontrollen auch noch weit über fünf Jahre hinaus durchzuführen, da Rückfälle durchaus auch noch nach etlichen Jahren vorkommen können.

Die nachfolgende Tabelle gibt Orientierungshilfen für eine individuelle, risikoadaptierte Nachsorge in Anlehnung an die amerikanischen NCCN-Leitlinien.

Nachsorge Orientierungshilfe

Im Gespräch

Login

German English French Italian Portuguese Russian Spanish Turkish