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Kassenwart: Kinga Máthé

KM
Name: Dr. Kinga Máthé
Kontakt:

 

Nierenkrebs-DiagnoseKurz vor meinem vierzigsten Geburtstag im Mārz 2009 wurde ich mit der Diagnose “lokal fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom” konfrontiert. Zu diesem Zeitpunkt lebte ich mit meiner Familie im Ausland. Nach der OP wurde ich mit der Auflage, regelmässige Kontrollen durchzuführen, als “geheilt” entlassen. Im September 2013 wurden mehrere Metastasen in der Bauchspeicheldrüse festgestellt. Nach einer erfolgslosen Immuntherapie mache ich seit Juli 2014 eine zielgerichtete Therapie, auf die ich sehr gut anspreche. Ein großer Teil meiner Metastasen ist inzwischen radiologisch nicht mehr sichtbar, die verbliebenen Metastasen haben sich stark verkleinert. Mein Leben hat sich verändert, aber ich habe meinen Alltag so organisiert, dass ich mit den Nebenwirkungen der Therapie gut zurecht komme.

 

Das Lebenshaus: Nach der OP hatte ich das Bedürfinis, meine Krankheit zu verstehen. Ich fing an, über Nierenkrebs zu recherchieren und kam schnell auf das Lebenshaus. Im September 2010 zog ich mit meiner Familie nach Deutschland zurück und nahm unmittelbar Kontakt mit dem Lebenshaus auf. Sofort war ich begeistert von der Professionalität und Qualität der Betreuung, sodass ich mich mit meiner Diagnose nicht alleine gelassen fühlte. Im April 2011 nahm ich zum ersten Mal an einem Lebenshaus-Forum teil. Mit zunehmendem Wissen über den Nierenkrebs wuchs auch mein Bedürfnis nach Austausch mit anderen Betroffenen. Dies verstärkte letztendlich in mir den Willen, anderen Erkrankten beizustehen und zu helfen. So entschloss ich mich Anfang 2013, eine lokale Patientengruppe in Stuttgart zu gründen. Zusätzlich betreue ich zeitweise Nierenkrebs-Patienten in Rahmen des Telefondienstes. Ich repräsentiere den Bereich Nierenkrebs vom Lebenshaus auf unterschiedlichen Veranstaltungen, national und international. Die Arbeit in der Selbsthilfe gibt mir Kraft und Zuversicht, mit meiner Erkrankung umzugehen.

 

Beruf/Hobbies: Als promovierte Mathematikerin war ich an der Universität sowohl in der Forschung als auch in der Lehre tätig. Seit ich in Therapie bin kann ich meinen Beruf nicht mehr ausüben. Ich treibe regelmäßig Sport und versuche ein normales Leben zu führen. Ich reise sehr gern und schaue mir diese wunderschöne Welt an, von der ich noch viel sehen möchte. Ich lese viel und halte mich über die neusten Forschungsergebnisse bzgl. Nierenkrebs informiert. Als Statistikerin interessieren mich insbesondere die medizinischen Studien.

 

Lebensmotto: Es kommt wie es kommen muss. Also mach das beste daraus!

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